Luft und Liebe

Es ist Montag der 3 Januar 2022. Ein neues Jahr ist angebrochen. – Was uns das wohl dieses Jahr bewegen wird ?

Vielleicht haben sich das einige Menschen in den letzten Tagen auch gefragt und sich entschlossen spazierenzugehen, anstatt den Abend mit Netflix auf der Couch zu verbringen. Es ist 18.00 Uhr, der Platz vor der Martinskirche ist fast voll. Die Menschen stehen schon in den angrenzenden Nebenstraßen. Schweigend wie schon die Male zuvor sehe ich manche mit einer Kerze in der Hand, andere haben Kinder oder Ihren Hund mitgebracht. Das Wetter ist mild, die Stimmung gut. Dann gibt es aus der Mitte der Menge heraus eine Bewegung und der Spaziergang geht los.

Natürlich auf den Gehwegen unter Beachtung der Verkehrsordung – Wie es sich gehört. Die anwesenden Polizisten regeln den Verkehr und beobachten die Lage. Ein Versammlungsleiter ist nicht zu ermitteln.Die Route scheint willkürlich gewählt.

Vorbei an den Wohnhäusern der Innenstadt werden es mehr und mehr. Bald wird man 700 Menschen zählen, ein gutes Drittel mehr die die Woche zuvor.

Der Spaziergang bleibt bis zum Schluss friedlich und endet wieder mit einem fünf – minütigen Jubeln und Klatschen.

Ich schaue mich während des Spaziergangs um. Teilweise erkenne ich bekannte Gesichter aus Beruf und Privatleben in einer Stadt, wo fast jeder jeden kennt.

Hier sehe ich Bürger aus der Mitte der Gesellschaft. Was anderes kann ich hier nicht erkennen. Aber das ist nur meine subjektive Meinung.

Es gibt Menschen die wollen hier mehr erkennen. HIer kann ich meinen Lesern nur raten, sich persönlich ein Bild von diesen Menschen zu verschaffen.

In meinem nächsten Beitrag werde ich dazu einige Interviews veröffentlichen.

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